[54] Der norwegische Engabreen-Gletscher verkürzte sich zum Beispiel seit 1999 um 185 m. Der Brenndalsbreen und der Rembesdalsskåka haben sich seit 2000 um 276 bzw. Schon lange wollte er die Geschichte des Grossen Aletschgletschers erzählen. [5][6][7] Der Temperaturanstieg führt zum Rückgang des Gletschereises – nur eine von vielen Folgen der globalen Erwärmung. [144] Der Volumenverlust des Gletschers hat sich in den letzten zehn Jahren vervierfacht: Von −2,6 ± 0,3 km³ pro Jahr (1995) auf −10,1 ± 0,3 km³ pro Jahr im Jahre 2006. Diese Erklärung allein ist jedoch unbefriedigend. Jahrhunderts mit aktuellen Bildern gibt es viele Beweise, dass die Gletscher des Nationalparks seit 1850 deutlich zurückgegangen sind. Die nördlichen Skanden im Norden Schwedens erreichen eine Höhe von bis zu 2.111 m (Kebnekaise). Diese Erklärung allein ist jedoch unbefriedigend. [44] Der recht leicht erreichbare Athabasca-Gletscher geht vom 325 km² großen Columbia-Eisfeld aus. Am stärksten zog sich der Sjogren-Gletscher mit etwa 13 km seit 1953 zurück. Zwischen 1985 und 1994 war besonders im Innern der Antarktis die Niederschlagsmenge gestiegen, während sie in den Küstengebieten teilweise abgenommen hatte. So rekonstruierte der Glaziologe Johannes Oerlemans anhand der Auswertung von Längenänderungen von 169 weltweit verteilten Gletschern die globale Mitteltemperatur während der letzten 400 Jahre. Um 1900 gab es auf dem Gebirge noch ein Gletschergebiet von 6,5 km². Und Fotografien belegen gar, dass die Gletscher seit den späten 1890er-Jahren etwa die Hälfte ihrer Größe verloren haben. [109] In Ecuador sank seit den frühen 1990er Jahren die Gletscherfläche von 92 km² auf 43,5 km² im Jahr 2017, die Höhe der Gleichgewichtslinie stieg auf 5120 m.[110] So hat der Antizana-Gletscher in Ecuador zwischen 1992 und 1998 jährlich 0,6–1,4 m Eis verloren, seit Mitte der 1980er-Jahre hat sich die Rückzugsgeschwindigkeit erhöht. Eine Studie untersuchte 244 Gletscher der Halbinsel. Effektiver Küstenschutz kostet Berechnungen zufolge in mehr als 180 der weltweit 192 betroffenen Länder bis zum Jahr 2085 weniger als 0,1 % des BIP, kräftiges Wirtschafts- und nur moderates Bevölkerungswachstum in den zugrundeliegenden Szenarien vorausgesetzt.[173]. Eine Erwärmung um 5 °C könnte praktisch jeden alpinen Gletscher verschwinden lassen.[39]. 1900 1920 1940 1960 1980 2000 0 0,2 0,4 0,6 0,8 Obs. Dieser Rückgang ereignete sich in einer Periode mit verringertem winterlichen Schneefall und höheren Sommertemperaturen. Eine Ursache könnte der dramatische Rückgang der Eisdecke in der Arktis sein. Die Schmelze der Gletscher hat sich also beschleunigt. Han inneheld cirka 26,5 milliardar tonn is. Ich arbeite seit 30 Jahren mit dem Aletschgletscher und habe ihn in dieser Zeit lieb gewonnen. Seit 1960 zog er sich durchschnittlich mit 35 m pro Jahr zurück, wobei sich die Geschwindigkeit seit 1995 erhöht hat. Mit zunehmender Wassermenge steigt in der Regel die Gefahr, die von einem Gletscherlauf ausgeht.[184]. Dieser Vorgang wird Gletscherschwund oder Gletscherschmelze genannt. Consulta: typeFacets:"Newspaper or magazine article" Registros recuperados: 2.580 Máximo de registros impressos: 2500 Data/hora: 14/10/2020 01:35:08 Restricted use of antibiotics Jahrhunderts besonders auf Kanada, Nordeuropa, Westindien und Ostaustralien. Durch den Gletscherrückgang fehlt nun dieser Druck. : K. Rühland, N. R. Phadtare, R. K. Pant, S. J. Sangode, J. P. Smol: Christian Schneebergera, Heinz Blattera, Ayako Abe-Ouchib, Martin Wild: T. P. Barnett, J. C. Adam und D. P. Lettenmaier: Raymond S. Bradley, Mathias Vuille, Henry F. Diaz, Walter Vergara: Dan H. Shugar, Aaron Burr, Umesh K. Haritashya, Jeffrey S. Kargel, C. Scott Watson, Maureen C. Kennedy, Alexandre R. Bevington, Richard A. Betts, Stephan Harrison, Katherine Strattman: Zwischenstaatlichen Sachverständigengruppe über Klimaänderungen, vergrößern und Informationen zum Bild anzeigen, Folgen der globalen Erwärmung in Deutschland, Folgen der globalen Erwärmung in der Arktis, Folgen der globalen Erwärmung in der Antarktis, Website des World Glacier Monitoring Service, Gletscherarchiv.de – Dokumentation der Veränderung der Alpengletscher. Ein Vergleich mit der Eisrandlage von 1806 ( RO 23* S. 188 ) und 1815 ( Wyss vgl. Als Ursache für den Rückgang des Gletschers wird vor allem ein beträchtlicher Rückgang der Niederschlagsmenge am Kilimandscharo seit 1880 genannt. Jul 2019 - Weil Gletscher auf eine Klimaveränderung verzögert reagieren, wird der Aletschgletscher vermutlich auf einen Drittel zurückgehen. Larsen A löste sich bereits im Januar 1995 auf, Larsen C ist derzeit anscheinend stabil. Bei einem Klimawandel können sich sowohl Lufttemperaturen als auch der Niederschlag in Form von Schnee verändern und damit die Massenbilanz verschieben. Kanton Wallis [] auf der Südseite der Jungfrau in das Rhônethal herabsteigender Gletscher, der größte Europas (fast 20 km lang). Für die Kinder ist dieser undurchdringliche Gletscher faszinerend und furchteinflößend zugleich. Auf der Nordseite befindet sich der Rongbuk-Gletscher, welcher jährlich 20 m an Länge verliert. Diese Erklärung allein ist jedoch unbefriedigend. [143], Der Pine-Island-Gletscher im Westen der Antarktis, der in die Amundsen-See fließt, verdünnte sich von 1992 bis 1996 um 3,5 ± 0,9 m pro Jahr und hat sich im gleichen Zeitraum um etwa 5 km zurückgezogen. Vaughan, J.G. 1, Seite 14 (. Cook, A.J. [170] Bei einem Meeresspiegelanstieg um 1 m müssten nicht nur sie, sondern insgesamt 70 Millionen Menschen in Bangladesch umgesiedelt werden, falls bis Ende des Jahrhunderts nicht in Küstenschutz investiert wurde. [182] In Nepal, Bhutan und Tibet hat sich die Anzahl von Gletscherseeausbrüchen bereits von 0,38 pro Jahr in den 1950ern auf 0,54/Jahr in den 1990ern erhöht. Die Fläche des gesamten Einzugsgebiets der Massa beträgt 195 km², wovon 1973 etwa zwei Drittel vergletschert waren. 300 m zurückgezogen. Diese Erklärung allein ist jedoch unbefriedigend. [96] Der Taku-Gletscher wächst seit 1890: Zwischen 1890 und 1948 wuchs er um etwa 5,3 km und seit 1948 bisher um etwa 2 km. ): Gletscher im ständigen Wandel. Wenn Sie die Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus. Grosser Aletschgletscher. Auf der Antarktischen Halbinsel, dem einzigen Teil der Antarktis, der über den südlichen Polarkreis hinausragt, befinden sich hunderte zurückgehende Gletscher. [57] Einige Gebiete im Himalaya erwärmen sich fünfmal so schnell wie der globale Durchschnitt. [152] Die Simmoneiskappe auf dem Hazen-Hochland auf der Ellesmere-Insel hat seit 1959 47 % ihrer Fläche eingebüßt. Jahrhunderts ist nahezu weltweit ein deutlicher Rückgang der Gletscher zu beobachten. Farinotti D, Huss M, Bauder A, Funk M & Truffer M.: A method to estimate ice volume and ice thickness distribution of alpine glaciers. In Kolumbien sind seit Mitte des 20. Das Phänomen der Gletscherseeausbrüche ist zwar nicht neu, durch den Gletscherschwund erhöht sich jedoch die Wahrscheinlichkeit ihres Auftretens in vielen Gebirgsregionen. So werden auf dem Aletschgletscher schon seit 1880 Messungen vorgenommen und auch heute noch durchgeführt. Diese machen eine verlässliche Modellierung von Veränderungen in der Zukunft sehr schwierig. Bei den Tagestemperaturen ist der Anstieg geringer. Auf dem Berg liegen einige kleine Gletscher, die in den letzten 6000 Jahren sechs Wachstumsphasen durchwandert haben (die beiden letzten in den Jahren 650–850 und 1350–1550). ): P. Holzhauser (1995): Gletscherschwankungen innerhalb der letzten 3200 Jahre am Beispiel des Großen Aletsch- und Gornergletschers. In den 69 Jahren von 1935 bis 2004 verlor er durchschnittlich 22 m Länge im Jahr. [45] In einigen Regionen ist im Jahresverlauf das Schmelzwasser der Gletscher zeitweilig die Haupt-Trinkwasserquelle, weshalb ein lokales Verschwinden von Gletschern schwere Folgen für die Bevölkerung, Landwirtschaft und wasserintensive Industrien haben kann. Durch von den zurückweichenden Gletschern freigegebene Funde von Torfen und Baumstämmen zum Beispiel an der österreichischen Pasterze[24] lässt sich auch zeigen, dass die Ausdehnung einiger Gletscher in früheren Zeiten (vor 6000–9000 Jahren) deutlich geringer gewesen ist als heute. Gegen Ende des Mittelalters begann die Zahl der Gletschervorstöße zu steigen. Chapter 4: Observations: Changes in Snow, Ice and Frozen Ground. Jeder Gletscher besteht dabei aus einem Nähr- und einem Zehrgebiet. Rückgang der Gletscher ... der große Aletschgletscher, … der sehr stark zurückgegangen ist …Min 12:08 sicher eine Kombination der natürlichen Klimavariabilität und eine erste Reaktion von Eisköpern und Gletschern auf die Erwärmung. um einiges kleiner gewesen sein muss als gegen Ende des 20. Die meisten Gletscher dieses Eisfeldes haben seit 1973 an Länge verloren. Auch die Northwall Firm, ein weiterer großer Rest der Eiskappe auf dem Puncak Jaya, spaltete sich seit 1936 in mehrere Gletscher. 0,96 km² zusammengeschmolzen. Seit 1929 hat er über 50 % seines Volumens verloren. seit Messbeginn noch nie beobachtete Abnah-me der Schneetage seit Ende der 1980er Jahre hervor. Die Gletscher mittlerer Breite sind die in den letzten 150 Jahren am gründlichsten untersuchten. Die französischen Alpengletscher gingen in den Jahren 1942 bis 1953 stark zurück, dann dehnten sie sich bis 1980 wieder etwas aus, und seit 1982 schrumpfen sie erneut. Neue Datenanalysen zeigen, dass stationäre Jetstreams seit dem Jahr 2000 fast doppelt so häufig auftreten wie früher 11) Proceedings of the US National Academy of Sciences [PNAS]. [46] Ferrigno: W. Abdalati, W. Krabill, E. Frederick, S. Manizade, C. Martin, J. Sonntag, R. Swift, R. Thomas, J. Yungel, R. Koerner: Carsten Braun, D. R. Hardy, R. S. Bradley: David Rippin, Ian Willis, Neil Arnold, Andrew Hodson, John Moore, Jack Kohler, Helgi Bjornsson: Ian M. Howat, Ian Joughin, Ted A. Scambos: J.L. Prominentes Beispiel ist „Ötzi“, der vor etwa 5300 Jahren auf einem damals eisfreien Joch in der Nähe von Vent/Ötztaler Alpen ums Leben kam und dann von einer Schnee- und Eisdecke eingeschlossen wurde, wo er infolge des Gletscherrückzuges 1991 unter dem Eis auftauchte. Lonnie G. Thompson, Ellen Mosley-Thompson, Mary E. Davis et al. Für das Phänomen des globalen Gletscherschwunds ist ein solcher Ansatz aber auch aus der Sicht des in die Aktivitäten am Gurschengletscher einbezogenen Glaziologen Andreas Bauder ohne Bedeutung.[188]. [74] In der Türkei zeigen Satellitenmessungen, einhergehend mit steigenden Minimum-Temperaturen im Sommer, mehr als eine Halbierung der vergletscherten Fläche, von 25 km² in den 1970er Jahren auf 10,85 km² in den Jahren 2012–2013. Doch enden diese günstigen Bedingungen, gehen sie wiederum ähnlich schnell zurück. Seit den 1980er-Jahren haben sich unzählige kleine Gletscherseen hinter den Endmoränen vieler Gletscher gebildet. De gletsjertong is hiervandaan nauwelijks te zien. Jahrhunderts haben die Gletscher mindestens 45 % ihrer Masse verloren. Wenn mehr Niederschlag fällt oder die Temperaturen fallen, stoßen sie in der Regel weiter vor. Seit Mitte des 19. [165] Die 25,4 Millionen km³ Eis der gesamten Antarktis könnte im Falle eines Abschmelzens zu einer Erhöhung um ca. Während die orographisch linke, in einer tief eingeschnittenen Schlucht liegende Zunge des Oberaletschgletschers sich schon kurz nach dem Hochstand um 1850 vom Eis des Grossen Aletschgletschers trennte ( zwischen 1870 und 1880 ), bildete der Mittelaletschgletscher erst Ende der sechziger Jahre unseres Jahrhunderts eine selbständige Gletscherzunge aus ( Vermessungsbeginn … Sahebi und Y. Rezaei: Doğukan Doğu Yavaşlı, Compton J.Tucker und Katherine A. Melocikc: Lauren J. Vargo, Brian M. Anderson, Ruzica Dadić, Huw J. Horgan, Andrew N. Mackintosh, Andrew D. King, Andrew M. Lorrey: Wyoming Water Resources Data System Library (1990): Canadian Cryospheric Information Network: Dorothy K. Hall, Bruce A. Giffin, Janet Y. L. Chien: A.Arendt, K.Echelmeyer, W.Harrison, C.Lingle, V.Valentine: G. Casassa, H. Brecher, A. Rivera, M. Aniya: Bijeesh Kozhikkodan Veettil, Shanshan Wang, Sergio Florencio de Souza, Ulisses Franz Bremer, Jefferson Cardia Sim: Antoine Rabatel, Jorge Luis Ceballos, Natan Micheletti, Ekkehard Jordan, Michael Braitmeier, Javier González, Nico Mölg, Martin Ménégoz, Christian Huggel und Michael Zemp: Intergovernmental Panel on Climate Change: Thorsten Seehaus, Philipp Malz, Christian Sommer, Stefan Lippl, Alejo Cochachin, Matthias Braun: Benjamin Morales-Arnao, Stefan L. Hastenrath: William H. Kochtitzky, Benjamin R. Edwards, Ellyn M. Enderlin, Jersy Marino, Nelida Marinque: Christian Yarleque, Mathias Vuille1, Douglas R. Hardy, Oliver Elison Timm, Jorge De la Cruz, Hugo Ramos, Antoine Rabatel: Lonnie G. Thompson, Ellen Mosley-Thompson, Mary E. Davis, Keith A. Henderson, Henry H. Brecher, Victor S. Zagorodnov, Tracy A. Mashiotta, Ping-Nan Lin, Vladimir N. Mikhalenko, Douglas R. Hardy, Jürg Beer: Nicolas J. Cullen, Thomas Mölg, Georg Kaser, Khalid Hussein. In Bhutan wurden im Jahre 2002 insgesamt 2674 gezählt. Seit 1980 sind 965 m geschmolzen. [66] Durch das Abschmelzen der Gletscher im Himalaya haben sich neue Gletscherseen gebildet. Hier groeit inmiddels een lariksbos. Die Zahl der Gletscher ging von 2349 auf 2020 zurück, obwohl durch die Auflösung größerer Gletscher zahlreiche kleinere entstanden waren. Aletsch: Hier droht ein gigantischer Bergsturz Weil der Aletschgletscher schmilzt, rutscht die Moosfluh laufend ab. B. für die Landwirtschaft) haben. Seit 1880 messen sie die Ausdehnung und Veränderung der 121 grössten Gletscher. Aufgrund des Gletscherschwundes wird kurzfristig mehr, langfristig aber weniger Flusswasser zur Verfügung stehen. Jahrhunderts ist dieses Wachstum gering. [43], Im Hitzesommer 2015 haben die Gletscher in der Schweiz im Vergleich zu den Vorjahren ein Vielfaches an Masse verloren. ... Rückgang in Metern 2017. Diese großen, schnell fließenden Gletscher, die an steilen Abhängen liegen, reagieren stark auf kleine Änderungen. Dieses ist bis 1987 auf etwa 2 km² und 2003 bis auf ca. [100], In Patagonien, einer über 900.000 km² großen Region in Südamerika, die sich über die südlichen Anden Chiles und Argentiniens erstreckt, lässt sich ein weltweit unvergleichbar schnelles Abschmelzen der Gletscher beobachten. [2] Betroffen sind davon bis auf wenige Ausnahmen alle Regionen, von den Tropen über die mittleren Breiten bis zu den polaren Eiskappen. [4] In Österreich sind 2012/2013 laut Alpenverein das Kalser Bärenkopf-Kees und das Kleinelend-Kees, zwei kleinere Gletscher, gering angewachsen.